Nalas Welt
Einfach mal den Blick schweifen lassen, still beobachten, wie sich eine Welt entwickelt, die nicht von Menschenhand geprägt ist. Friedlich weidende Tiere, ungestörte Natur. Die Steveraue in Olfen bietet Ihnen ein einmaliges Naturerlebnis, das Sie und Ihre Kinder mit allen Sinnen genießen können.
Mit dem Fahrrad oder auch mit Wanderschuhen. Der Steverauenweg führt Sie auf einer Länge von 8 km vorbei an Wasserwegen, Baudenkmälern und vor allem an Leon, Nala und ihren Freunden: Heckrinder und Konikpferde, die, allein auf sich gestellt, ihre Freiheit in der Steveraue genießen.
Die Herden ziehen über die 80 ha große Auenlandschaft, versorgen ihre Kälber und Fohlen und stellen sich dabei auch das ein oder andere Mal den Besuchern freiwillig zum Foto. Nahe genug, um gut beobachtet zu werden und fern genug, um sich nicht stören zu lassen.
Eine der Lieblingsstellen der Heckrinder scheint die Füchtelner Mühle zu sein. Hier weiden die Tiere oftmals im Schatten der ehemaligen Korn- und Ölmühle, die aus dem 13. Jahrhundert stammt: Liebevoll restauriert ist sie für jeden Gast ein Erinnerungsfoto wert.
Gleich dahinter die Gaststätte Füchtelner Mühle - ehemals ein bedeutender Müllersitz, dessen Geschichte 700 Jahre zurückreicht. Unweit dieser historischen Stätte liegt auf einer malerischen Anhöhe der Hof Schulze Kökelsum in der gleichnamigen Bauernschaft. Er bietet Ihnen im Frühjahr und Sommer nicht nur einen grandiosen Blick auf die Steveraue, sondern alles, was ein Hofladen und Bauerncafe zu bieten hat.
Der Weg dorthin über die einzige größere Steigung auf Ihrer Entdeckungstour lohnt sich in jedem Fall. Gut gestärkt geht es dann, vorbei an saftigen Wiesen und kleinen Wäldern, weiter in Richtung "Alte Fahrt" des Dortmund-Ems-Kanals.
Immer mit Blick auf die Steveraue hin zum Aussichtspunkt auf der im Jahre 1894 aus Stein gebauten Bogenbrücke. Imposant und denkmalgeschützt erinnert dieses Bauwerk an die Bedeutung des einstmaligen Schifffahrtsweges vor den Toren Olfens.
Im Zuge der Erweiterung der Neuen Fahrt wurde dieses Teilstück für die Schifffahrt bedeutungslos und für die Naherholung auf ganz besondere Weise umgestaltet: Hier können Sie nun radeln statt schwimmen und die einmalige Aussicht genießen.
Die Rundfahrt schließt sich nun auf Ihrem weiteren Weg entlang der Steveraue in Richtung des nächsten Aussichtspunktes. Hier am Rande des Sternbuschs, der seinen historischen Namen der einstmaligen Funktion als Jagdstern der Adeligen verdankt, finden Sie auf einer kleinen Anhöhe einen weiteren Platz zum Verweilen. Und wenn Sie Glück haben, dann sind Nala und ihre Freunde auch nicht weit.
Länge Steverauenweg: 8 km
Tierbestand:
32 Heckrinder, 18 Konik-Ponys. 5 Poitu-Esel, 1 Katalanischer Riesenesel und Pia, ein Mischlings-Eselfohlen.
Zwei Storchenpaare im Sommer.
Öffnungszeiten Bauerncafe:
Von Anfang April bis Ende August
täglich geöffnet von 9.00-18.30 Uhr
Aussichtspunkte:
Bogenbrücke, Sternbusch, Plattform,
Hof Schulze Kökelsum,
Steverbrücke